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Nicolas Langlitz: Is there a Place for Psychedelics in Philosophy?

Nicolas Langlitz: Is there a Place for Psychedelics in Philosophy?

34m 12s

In der aktuellen Episode diskutieren wir über den Text „Is there a Place for Psychedelics in Philosophy?“ des deutschen Philosophen und Historikers Nicolas Langlitz. Er hat sich der Aufgabe verschrieben philosophische Feldforschung zu betreiben und untersucht wie sich Alltagserfahrungen und Erkenntnisse aus verschiedenen empirischen Wissenschaften, wie z.B. der Neurowissenschaft in die Philosophie integrieren lassen. Die Auseinandersetzung mit psychedelischen Erfahrungen die durch psychoaktive Substanzen induziert werden dienen Langlitz und uns als Ausgangspunkt um zu fragen: Was ist eigentlich Philosophie?

Weihnachtsfolge: A Christmas Carol

Weihnachtsfolge: A Christmas Carol

22m 34s

Im diesjährigen Weihnachtsspecial beschäftigen wir uns wieder einmal mit Charles Dickens bekanntestem Werk „A Christmas Carol“. Dieses im 19 Jh. entstandene Werk stellt bis heute den zentralen Fokus für die philosophische Auseinandersetzung mit dem Thema Weihnachten in der angelsächsischen Welt dar. Hintergrund unserer Interpretation ist das Kapitel „Sympathy and Spectacle in Dickens a Christmas Carol“ aus dem 2000 erschienen Buch „Scenes of Sympathy; Identity and Representation in Victorian Fiction“ der kanadischen Philosophin Audrey Jaffe.

Hilary Putnam: The Meaning of Meaning

Hilary Putnam: The Meaning of Meaning

25m 33s

Der einflussreiche Sprachphilosoph Hilary Putnam entwirft in seinem viel diskutierten Aufsatz „the Meaning of Meaning“ das Gedankenexperiment der Zwillingserde. Die Zwillingserde ist eine exakte Kopie unserer Erde und alle verhält sich hier genauso wie auf unserm Planeten, inklusiver aller Menschen, deren Sprache und deren Gedanken und Gefühle. Der einzige Unterschied zu unserer Erde ist die chemische Struktur des Wassers: Während auf unserer Erde die Summenformel H 2 O gilt, trifft auf der Zwillingserde die Formel X Y Z zu. Genau wie H 2 O ist auch X Y Z farblos, geruchlos, nass und löscht den Durst. Die chemische Struktur ist...

David Chalmers: The Extended Mind

David Chalmers: The Extended Mind

32m 29s

In seinem 1998 zusammen mit Andy Clark veröffentlichten Paper „The Extended Mind“ befasst sich der einflussreiche australische Philosoph und Kognitionswissenschaftler David Chalmers mit folgender Frage: Wo endet das Bewusstsein und wo beginnt der Rest der Welt? Anhand von Beispielen tritt Chalmers für einen „active externalism“ ein, d.h. er argumentiert dafür, dass der menschliche Geist schon immer von der Welt außerhalb des Kopfes beeinflusst ist, und seinerseits auf die äußere Welt einwirkt. Eine besondere Rolle spielt für diesen Ansatz die Sprache.
Viel Vergnügen mit der Folge!

Iris Marion Young: Responsibility and Global Justice

Iris Marion Young: Responsibility and Global Justice

38m 48s

In ihren Aufsatz „Responsibility and Global Justice – a social connection model“ untersucht, die amerikanische Politikwissenschaftlerin Iris Marion Young, wie soziale Prozesse und Strukturen globale Ungerechtigkeiten erzeugen und wie moralische Akteure Verantwortung dafür übernehmen können. Mit dem „Social Connection Model“ stellt sein ein Modellvor, das zeigt, dass alle Akteure, die durch ihre Handlungen zu strukturellen Prozessen beitragen, die Ungerechtigkeiten erzeugen, Verantwortung tragen, diese zu beheben. Am Beispiel der global operierenden Textilindustrie illustriert sie dabei ihre Definition von struktureller Ungerechtigkeit und entwirft eine Theorie der globalen Gerechtigkeit, die soziale Verpflichtungen und kollektive Verantwortung berücksichtigt.

Immanuel Kant: Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu lügen

Immanuel Kant: Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu lügen

28m 9s

In der aktuellen Episode beschäftigen wir uns mit Immanuel Kants Aufsatz „Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu lügen“. Diese Schrift stellt eine Reaktion des Königsberger Philosophen auf einen Einwand dar, den der frankophone Staatstheoretiker Benjamin Constant gegen Kants Moralphilosophie erhebt. Constant behauptet, dass ein unbedingt geltendes Lügenverbot, wie es sich aus der Rezeption der Werke Kants ergibt, jegliche Form von Gesellschaft unmöglich machen würde. Kant arbeitet sich in seiner Antwort an einem kontroversen Beispiel ab und seine Argumentation gewährt tiefe Einblicke in sein systematisches Denken in Bezug auf seine Moraltheorie, in deren Zentrum die verschiedenen Formulierungen des kategorischen Imperativs...

Robert Nozick: The Experience Machine

Robert Nozick: The Experience Machine

28m 55s

In dieser Episode beschäftigen wir uns mit dem berühmten Gedankenexperiment „the Experience Machine“, das der amerikanische Philosoph Robert Nozick in seinem 1974 erschienenen Werk „State, Anarchy and Utopia“ formulierte. Mit dieser Denkfigur versucht Nozick der Frage auf den Grund zu gehen, ob das zentrale Element im menschlichen Leben darin besteht (positive) Empfindungen haben, etwas zu erleben. Dazu stellt er uns vor die Aufgabe uns vorzustellen, wir könnten unser Gehirn an eine Maschine anschließen lassen, die uns mit simulierten Erlebnissen versorgt, die in uns positive emotionale Zustände hervorrufen, während unser Körper regungslos in einem Tank liegt und mit allen notwendigen Nährstoffen...

Walther Zimmerli: Künstliche Intelligenz und Postanaloges Menschsein

Walther Zimmerli: Künstliche Intelligenz und Postanaloges Menschsein

32m 52s

Die Debatte um Künstliche Intelligenz wirkt bis in die Grundlagen unseres Nachdenkens über Technologie und Menschsein hinein. Das diagnostiziert der Schweizer Philosoph Walter Christoph Zimmerli in seinem Text „KÜNSTLICHE INTELLIGENZ UND POSTANALOGES MENSCHSEIN. ENTSTEHUNG, ENTWICKLUNG UND WIRKUNG EINES REALEN MYTHOS“. Zimmerli untersucht inwiefern man vergangene und aktuelle Entwicklungen in der KI-Debatte als Mythos verstehen kann und wie diese wirkmächtigen Erzählungen unsere Auseinandersetzung mit dem Phänomen KI erschweren. Er beschreibt dabei drei zentrale Mythen, die „Computermetapher“, die „Singularität“ und den „Posthumanismus“. Zimmerli versucht den Diskurs darum was es bedeutet als Mensch in einer zunehmend digitalisierten Welt zu leben zu entmythologisieren und...

Martin Schroer: Kein Leben ohne Rausch

Martin Schroer: Kein Leben ohne Rausch

28m 24s

Feiern, Rausch und Ekstase werden im Nachdenken über Gesellschaft nur selten thematisiert. Wenn es überhaupt geschieht wird das Thema meist unter dem Stichwort „Sucht“ thematisiert – und damit vor allem als soziales Problem behandelt. In seinem Beitrag „Kein Leben ohne Rausch“ zeigt der Soziologe Martin Schroer, dass dabei die gemeinschaftsbildende und für soziale Kohäsion sorgende Qualität von gemeinsam erlebten Räuschen und Ekstasen im Kontext von Feiern und Feierlichkeiten massiv unterschätzt wird. Er verweist auf die zahlreichen Möglichkeiten, die geschaffen werden, um Räusche erfahren und Ekstasen ausleben zu können, und plädiert dafür, dass sich dieser Aspekt des Menschseins nicht dauerhaft unterdrücken...

Sally Haslanger: Racism, Ideology and Social Movements“

Sally Haslanger: Racism, Ideology and Social Movements“

38m 3s

In der aktuellen Episode diskutieren wir über den einflussreichen Text „Racism, Ideology and Social Movements“ der amerikanischen Philosophin Sally Haslanger. Haslanger gilt als eine der bedeutendsten Vertreterinnen der analytischen Philosophie der Gegenwart und hat eine Professur am Massachusetts Institut of Technology (MIT) inne. Im von uns behandelten Essay setzt sie sich mit Rassismus auseinander und untersucht ob sich dieses Phänomen als eine Form von Ideologie auffassen lässt. Dazu entwickelt sie einen Ideologiebegriff, der sich insbesondere von kognitivistischen Auffassungen von Ideologie absetzt und besonderes Augenmerk auf die Rolle von sozialen Praktiken legt, die eine Ideologie konstituieren.
Viel Vergnügen mit der neuen...